Naturerlebnisse und Tiermotive sind seit jeher wesentliche Motive menschlichen Kunstschaffens und zeugen von der tiefen Verbundenheit des Menschen zur Natur und seiner Umwelt. Naturmotive dominieren auch die Arbeiten von Elle Fee. Mit ihren Zeichnungen, Lichtobjekten und ihrer Malerei will sie den Menschen diese Verbundenheit ins Bewusstsein rufen und schickt den Betrachter auf eine vielschichtige Reise in die Welt der Tiere.

DSC_0669_SnapseedAuch die Bilder von Helena Maria Christina Sternstaub a.k.a. Elle Fee sind geprägt von detailreichen Akt- und Naturstudien, die collageartig mit archetypischen Symbolen und Schriftbildern und Motiven des Kosmos verbunden werden. Die Basis bilden Naturholzrahmen, auf denen die Bilder in bis zu hundert Schichten aus Acryl, handgeschöpftem Papier und Zeichnungen aufgebaut werden. Dabei nimmt Elle Fee auch gerne die Herausforderung großer Formate an. Gleichzeitig verwandelt Elle Fee ihre Bilder zu stimmungsvollen Lichtobjekten, die eine Mischung aus Malerei und einer edlen Lichtskulptur verkörpern.

Elle Fee versteht sich als Medium des Zeitgeists. Ihre Arbeiten sind inspiriert von der Liebe und der Natur, der Evolution des Kosmos und der Vielfalt des Lebens. Mit ihren Collagen will sie die Aspekte des menschlichen Daseins, das ebenfalls aus Schichtung unterschiedlicher Wirklichkeits- und Beziehungsfelder besteht, aufgreifen.

Elle Fee lebt und arbeitet in Oberösterreich und Wien und ist seit 18 Jahren in der österreichischen Kunstszene aktiv und angesehen. Zuletzt war sie mit ihren Arbeiten unter anderem in Venedig, Amsterdam und New York vertreten.

The Work of Elle Fee

All my life I have been contemplating over the questions on life´s purpose. The evolution of cosmos, origins of life, the nature of love, generation of joy, complexity and matter of soul, unity of body&consciousness, spirituality, origins of light, observation of the here&now as well as theories of extraterrestrial life and beings of possible other dimensions. Since my early childhood I was influenced and motivated by those questions. At the same time I experienced on a conscious & unconscious level the physical&emotional impacts of fear, distinction, ego, loneliness, pain and desire – all of which are parts in human life.

Through this intense involvement with myself and being alone, I started to reflect over context and complexity on all these matters. Whose Sense&Non-sense, spiritual truths and laws, ideologies, philosophy, psychology and mediation increased my insights in to the “Big Whole”. Enroute listening to music continuously supports, inspires and makes me feel understood. Eventually I discovered the creative act of painting, collages and drawing through which I found release and liberation. After all I could now bring myself, my visions, dreams, aspirations, emotions, love, energy, intuition, simply my whole soul into this artistic medium. Starting to paint&draw undiscovered dimensions and horizons in unusual colors and shapes, I gradually defined a new, unique workmanship and process orientated application through the use of color and a variety of materials. Evolving into a new symbiosis of line_fine-art_symbols_human motion-studies_universes_various material layers_oil crayon_acryl_linseed oil varnish_coal_pencil_wood_oil_fresco etc. These paintings evolve over a certain time period, the depth and complexity develop layer by layer, whether it be applying kleenex-tissues, silkpaper, fabric or all in combination.

The multidimensional tableau can have transparency on one spot, then disappear into veiling, might never be seen again & suddenly pop out again on a different position. These formations become containers of light and bring light/consciousness into matter. Universes within universes, worlds within worlds, life within wife, material within material, thought within thought and being within being. Every so often symbols appear randomly in my artworks, as these are my souls expression, my artistic vision and spiritual aspiration in this world. Heart, moon, planets, spiritual symbols, as well as other signs of energetic virtue.

My artistic purpose is to act as a medium of zeitgeist, collective aspirations, the spiritual cosmos and foremost to inspire people to reflect & empathize. My soul and being call for harmony, love and peace in this world. At the same time the understanding and opening of other perspectives and truths play a major role. There might be various truths, who only become visible from different point of views, as ultimately there is only is one big truth. The one that has its origin in the depths of the universe and every spiritual heart. The universal purpose – to remember, discover and reveal. Through my artwork I create a possibility, a window, a path which may act as companion. Like the human soul my paintings contain an abundance of details, layers and truths, experiences and desires. My art should not only be aesthetic, rather she should appeal, heal, open up, touch, remember and liberate. Music, photography, installation & process orientated creation provide space to transfer my visions onto other platforms and dimensions. I love to create with other artists from various backgrounds and let myself be inspired. My creations are witnesses of my journey. Forever grateful I am to life and the universe, having the chance to walk this path, as well to all dear people who have supported and inspired me.

 

Kontakt:

as i am

ElleFee – Helena Sternstaub

Atelier: Gartenstr. 48

4073 Wilhering

ellefeeart@gmail.com

Tel.: (+43) 676 2808 987

Peter Assmann zur Kunst von ELLE FEE

„Die weisse Wolke hatte von allem etwas, und war dadurch so schön.“ (Peter Handke: Die Geschichte des Bleistifts, S.150)

Die Frage nach seiner Identität kann jeder Mensch heute nur als Pluralzuordnung beantworten – wenn er nicht in absoluter Verdrängung große Teile seiner Existenz verleugnet und sich damit in eine komplette soziale Isolation begibt.Jedes menschliche Einzelindividuum existiert nur als Summe unterschiedlicher Identitäten, bildhaft gesprochen:

als Schichtungsereignis unterschiedlicher Wirklichkeits- und Beziehungsfelder, die seinem Leben ihre jeweiligen Spuren einprägen. Schichtung ist ein zentrales malerisches Thema seit Jahrhunderten. Jeder in der klassischen (vor allem Öl-)Malerei tätige Künstler legt Farbschicht um Farbschicht übereinander, lässt daraus Mischsysteme entstehen, untere Schichten durchschimmern, setzt dominante Schichten darauf, um letzten Endes ein gültiges bildhaftes Gesamtereignis aufzubauen. Die Künstlerin ellefee nimmt diese beiden Jahrhunderte alten Erkenntnisstränge des Menschen ernst und führt sie zusammen:

Zum einen in ihrer zutiefst malerischen Bildtechnik, indem sie collageartig Schicht auf Schicht unterschiedlicher Zeichenträger –  zumeist bezeichnete oder speziell strukturierte Papiere – übereinander kaschiert und zu einem malerischen Gesamtprodukt („pro-ducere“ in direkter lateinischer Übersetzung hervorziehen) kombiniert. Diese Schichtelemente sind großteils halb durchsichtig und ermöglichen in unterschiedlichen Lagen unterschiedlich tiefe Einblicke, immer jedoch die Sensation eines Verweises auf das tiefergehend Mögliche und Weiterführende. Zum anderen finden sich auf diesen Papieren zitathafte Spuren des Menschen und seiner Umwelt. Der Mensch, zumeist in seiner nackten körperlichen Existenz zeichnerisch aufgebaut, erscheint jedoch niemals in sich abgeschlossen, sondern als Torso, als eine stets geöffnet erscheinende Existenzbestimmung, als durchlässig und im andauernden Austausch befindlich.

Dieses hier gestaltete Menschenbild geht von konsequenten Berührungen aus, vom durchgängigen Austausch, von einer Betonung des behutsamen, aber beständigen weiter Amalgamierens und Bestimmens eines menschlichen Lebens. Die Körperzeichnung wird zur Haut, zu unterschiedlichen Hautzuständen, in die sich die verschiedensten Berührungsspuren des Lebens eingeschrieben haben – als „Wolke“ in offener Schönheit. Bei der Betrachtung dieser Bildwerke drängen sich in gleicher Behutsamkeit und Beständigkeit zentrale Begriffe der Welterklärung auf: Die Frage nach der Seele, nach der Wahrheit, auch nach Schönheit und letzten Endes nach dem Positiven, dem Wachsenden, dem immer wieder neu aufbauend Gesetzten. Oder es sind die großen Themen wie Liebe und Tod bzw. andere mögliche Welten, wie immer wir sie uns seit Jahrhunderten vorstellen und welche Wesen aus diesen Vorstellungen heraus als menschennahe erdacht worden sind. Psychologisch könnte man von einer Archetypenarbeit (die Künstlerin hat auch Psychologie studiert) sprechen, allerdings einer massiv sinnlichen und bewusst ästhetisch gesetzten solchermaßen orientierten Arbeitsperspektive:

Denn dieser Menschenbildgestaltungsprozess geht vor allem sinnlich durch und durch. Er greift auf die ursprüngliche Kraft der Zeichnung zurück und kombiniert die große Fülle dieser Zeichnungsteile (Identitäten) als Wirklichkeitsfragmente des menschlichen „So-ist-es-jetzt“ zu einem längerfristig wirkenden malerischen Bildwerdungsprozess. Der Mensch und sein Bild im beständigen Austausch bestimmen sich als Partner einer menschlichen Lebenserfahrung, als wechselseitige Reflexionsebenen: die einerseits Spiegelfunktion haben und aufeinander verweisen und andererseits wie Fenster in andere Vorstellungswelten wirken. Aus der Kraft eines solchen beständigen Schichtungserfahrungsprozesses heraus wird ein Leben voller weiterführender Menschenbildmöglichkeiten aufgezeigt: Eine Prozessbewegung zwischen Menschsein und weiterführender Menschwerdung – am Boden der Malerei und Zeichnung und trotzdem zutiefst verankert in den frei schwebenden, weiterwehenden Möglichkeitswelten. Konkrete Berührung in direkter Verbindung zu den Sehnsüchten und Vorstellungen von einer anderen menschlichen Existenz – nur wer findet, der ist auch auf der Suche, konsequent.

„Die Kunst schreibt nicht vor, sie befiehlt nicht, sie gibt nur Beispiele, aber strenge.“

(Peter Handke, Die Geschichte des Bleistifts, S.179)

Ausstellungen:

2016:

„Dutch Fair“ AMSTERDAM

„Ich bin ich“ – Sommerakademie für Kinder mit besonderen Bedürfnissen BAD ISCHL

Auktion für Zeitgenössische Kunst – Dorotheum WIEN

„Feenwald im Wohnsalon“ – Wohnsalon Schwertgasse WIEN

2015:

„Irregular Talents“ – Bruckmühle Pregarten, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen in Polen, Italien, Deutschland PREGARTEN

„SelfMemories“ – Liquid Group VENEDIG

„maf2015“ – moya of young art WIEN

„Animal Farm“ in der Deutschvilla STROBL

„Landpartie“ – Villa Ledebur GSTOCKET

„Ich bin ich“ – Sommerakademie mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen BAD ISCHL

Dauerausstellung im Schloss Mühldorf FELDKIRCHEN A.D. DONAU

Offenes Atelier im Kunstraum Schönering

2014:

„Menschenverschränkt“ – gemeinsam mit Peter Assmann GALERIE TRAUN

„heimspiel-meindl&kohl“ –Kunstraum Schönering

„TANZ*&*BEWEGUNGSSTUDIEN“- Galerie Standl LINZ

„DIE GÖTTINEN IM WANDEL DER ZEIT“ – BV Galerie Ursulinenhof LINZ

„next comic FESTIVAL“ – OK Zentrum LINZ

„RETTET DIE EISENBAHNBRÜCKE“ LINZ

Präsentation „Ducati“ WELS

„ellefee MACHT SCHULE MIT DEN KUNSTBANAUSEN DER 4a“ BAD ISCHL

„Bild und Poesie“ PASSAU

2013:

„Die Neuen“- Ursulinenhof LINZ

„Frühstück à la ART“ – Tratelier Stockerau

„6×6“ – Rochester Gallery NEW YORK

ERÖFFNUNG-&GRÜNDUNG *KUNSTRAUM-SCHÖNERING*-Tanzperformance*

„SOMMERFRISCHE“ – BV Galerie Ursulinenhof LINZ

KUNSTMESSE LINZ -GALERIE RYTMOGRAM

2012

Ankauf eines Werkes der Landesgalerien Oberösterreich (2012 & 2014)

OÖ Landesförderung für 1.Puplikation

„ZEICH(N)EN IM KOSMOS DER ZEIT“ – Offenes Kulturhaus für Zeitgenössische Kunst LINZ

„Metropolitain Art Fair“ -Le Meridien WIEN

Linzer Kunstmesse – Galerie Rytmogram, Landesgalerie LINZ

„Sommernachtsakt“ Schloss Mühldorf FELDKIRCHEN A.D. DONAU

„Entrecôte-Massenkaramoulage“ – Kabelwerk WIEN

„Familie – ein Biotop von Beziehungen“ – Galerie Pfeiffer WIEN

„St.Petersburgerhängung“ – Kunstwerk ST.PÖLTEN

2011

„ART und FEST *Hinter dem Horizont*“ – Stadttheater GMUNDEN

„Kunst.Messe.Linz.”- Oberösterreichische Landesgalerie LINZ

„Ich bin Ich“ – Künstlersymposium mit Peter Assmann, Peter Bischof & Ferdinand Götz

2010

„Organic Nature* Salzkammergut“ – BAD ISCHL

„STILLZEITEN“ –Kunstquartier WIEN

Künstlersymposium BAD ISCHL

2009

„Native Nature“ – Gruppenausstellung, Kongress&Theaterhaus BAD ISCHL

„Cosmic Spring Aspirations“ – Einzelausstellung, WUK WIEN

„Kunst.Messe.Linz.”- Oberösterreichische Landesgalerien LINZ

2008

„Kunst.Messe.Linz.” – Oberösterreichische Landesgalerie LINZ

Sommerakademie für Menschen mit besonderen Bedürfnissen BAD ISCHL

„Eintauchen-Aufsteigen“ – 1.Art-Aussee BAD AUSSEE

„Artwork Lifeball“ – WIEN

„Menschen“ – Landesausstellung O.Ö. , Galerie Rytmogram LINZ

Artwork for Love is my Religion (Video / Karl Moestl)

2007

Defusion Records – Soulchemistry Album mit Karl Moestl

„Kunst.Messe.Linz.” – Oberösterreichische Landesgalerie LINZ

„Alles wird schön” – SOHO in Ottakring, WIEN

„Salz“ (Trockenmoos Nacht) – im Verein 08 WIEN

Kammermusikfestival in PKS Villa (Viktor Schauberger) – BAD ISCHL

2006

„Universe&Music” – Galerie Rytmogram BAD ISCHL

„Kunst.Messe.Linz.” – Oberösterreichische Landesgalerie LINZ

„3 Junge Positionen” – Galerie Plank WIEN

„Dame im Mondschein” – SALZBURG

2005

„Kunst.Messe.Linz.“  Oberösterreichische Landesgalerie, Galerie Rytmogram (Aufnahme eines Werkes in die Sammlung des Linzer Landesmuseums) LINZ

„Inspection of Universe” – Galerie Inspection WIEN

„Kinderrechtekoffer“ (Mein Körper gehört nur mir)

2004

„Kunst.Messe.Linz.“ – Oberösterreichische Landesgalerie LINZ

2003

„Sommernachtstraum” Ausstellung in der PKS Villa (Viktor Schauberger) BAD ISCHL

„Außergewöhnlich …”- Galerie Alcatraz SALZBURG

2002

„Schwarz-Gelb-Weiss” – Spring/Summerkollektion Ausstellung Kaiyko Design, WIEN

“Ich bin Ich“ – Sommerakedamie für Kinder mit besonderen Bedürfnissen BAD ISCHL

„Mikulov” – Wiener Kunstschule in Tschechien (durch Jury kuratierte Gruppenausstellung der WKS im Schloß Mikulov) MIKULOV

„Das Haitzinger Projekt” – Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe der Blaue Tomislav WIEN

„Irrungen, Wirrungen&Findungen…” – WUK WIEN

„Update Artstructures – Erfolgsversprechen” – Künstlerhaus WIEN

2000

„INNER STORMS“ – BALI

1999

„ARTLANDSCAPES“ – BAD ISCHL

1998 – erste Ausstellung in Bad Ischl

Bilder sind in die Sammlung der oberösterreichischen Landesgalerien, Landesmuseum OÖ und in diversen privaten Kunstsammlungen aufgenommen.